PR-Professor
Eine ältere Frau sitzt am Ende eines langen Tisches und prüft ein Blatt; vor ihr liegt eine lange Reihe bereits geprüfter Blätter

Pressemitteilung prüfen

Herausgeber: PR-Professor · Redaktion: Florian Knust und eine clevere KI · Zuletzt geprüft am · Wie ich arbeite

Fügen Sie Ihre fertige Pressemitteilung ein und Sie bekommen in wenigen Sekunden ein Prüfprotokoll mit zwölf Befunden. Der Prüfer läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihr Text wird nicht übertragen, nicht gespeichert und nicht ausgewertet. Es gibt keine Anmeldung und kein Formular.

Dieses Werkzeug braucht JavaScript. In Ihrem Browser ist es abgeschaltet. Die zwölf Prüfpunkte stehen weiter unten trotzdem vollständig zum Nachlesen, und die Prüfliste zum Abhaken finden Sie in der Pressemitteilungs-Vorlage als PDF.

Was der Prüfer ansieht #

Zwölf Punkte, an denen deutsche Redaktionen Pressemitteilungen aussortieren. Elf davon lassen sich maschinell zuverlässig feststellen, der zwölfte ist eine Näherung.

Wann das nicht trägt: Sie für den englischsprachigen Raum schreiben. Dort sind Bulletpoints im Fließtext, ein Boilerplate-Absatz mit Nennung der Muttergesellschaft und deutlich werblichere Adjektive üblich. Der Prüfer würde das anstreichen, obwohl es dort richtig ist.

Eine Person fährt mit dem Zeigefinger eine Zeile auf einem Blatt entlang
Der Prüfer geht den Text Zeile für Zeile durch, nicht überfliegend.
Geprüft wirdMaßstabWarum
Gesamtlänge900 bis 3.000 ZeichenDarunter fehlt die Substanz, darüber wird quergelesen.
Überschrifthöchstens 65 ZeichenLängere Zeilen schneiden E-Mail-Listen und Übersichten ab.
Ort und DatumZeile im Format „Hamburg, 5. August 2026.“Ohne sie fehlt der Meldung die Einordnung in Zeit und Raum.
Leadhöchstens 40 WörterViele Redaktionen drucken nur den ersten Absatz.
Zitatvorhanden und einer Person zugeschriebenEin Zitat ohne Namen und Funktion ist nicht verwertbar.
BoilerplateAbsatz, der mit „Über …“ beginntDie Redaktion muss ohne Rückfrage wissen, wer Sie sind.
PressekontaktTelefonnummer oder E-Mail-AdresseOhne Ansprechpartner verlieren Sie jede Rückfrage.
Werbesprache25 SuperlativeEin einziges „bahnbrechend“ genügt manchen Redaktionen zum Löschen.
Selbstbewertung14 Behauptungswörter„Führend“ ohne Beleg ist wettbewerbsrechtlich angreifbar.
Floskeln15 Leerformeln„Wir freuen uns“ trägt keine Information, besonders im Zitat.
AusrufezeichenkeinesIn einer Meldung wirkt es wie eine Anzeige.
Satzlängehöchstens 25 Wörter je SatzNäherungswert. Lange Sätze werden umgeschrieben oder gestrichen.

Was der Prüfer nicht kann #

Er prüft die Form. Über den Nachrichtenwert, die Richtigkeit der Zahlen und die Freigabe des Zitats entscheiden weiterhin Sie.

Das ist keine Bescheidenheit, sondern die Grenze der Sache. Ob Ihre Meldung eine Nachricht enthält, hängt von Ihrer Region, Ihrer Branche und der Themenlage einer Redaktion an genau diesem Tag ab. Kein Programm im Browser weiß das.

Drei Dinge bleiben deshalb Handarbeit, und sie sind die wichtigsten:

Was mit Ihrem Text passiert #

Nichts verlässt Ihren Rechner. Die Prüfung läuft als kleines Programm in Ihrem Browser, ohne Verbindung zu einem Server.

Eine Frau hält ein einzelnes Blatt mit beiden Händen ruhig vor sich
Ihr Text wird nirgendwohin geschickt. Er bleibt in Ihrem Browser.

Das ist bei Pressemitteilungen kein Detail. Meldungen stehen vor dem Versand oft unter Sperrfrist, und viele Häuser untersagen es aus gutem Grund, unveröffentlichte Texte in fremde Dienste einzugeben. Sie können den Prüfer auch mit getrennter Netzverbindung benutzen: Seite laden, Netz abschalten, prüfen.

Es werden keine Eingaben gespeichert, auch nicht im Browser. Wenn Sie die Seite schließen, ist der Text weg.

Was Sie danach tun #

Das Protokoll lässt sich ausdrucken und als Nachweis der Prüfung zur Meldung legen.

Der Knopf „Protokoll drucken“ erzeugt eine saubere Seite mit dem Ergebnis, dem Datum und den zwölf Befunden. In Häusern mit Freigabeschleife ersetzt das die Frage, ob jemand draufgeschaut hat.

Passend dazu. Die Pressemitteilungs-Vorlage als PDF enthält dieselbe Prüfliste zum Abhaken auf Papier, dazu das Gerüst zum Ausfüllen. Wie die einzelnen Bausteine aufgebaut sind, steht ausführlich unter Pressemitteilung schreiben.

Häufige Fragen #

Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?

Nein. Die Prüfung läuft vollständig in Ihrem Browser, es gibt keine Übertragung an einen Server und keine Speicherung. Nach dem Schließen der Seite ist der Text weg.

Ersetzt der Prüfer das Gegenlesen durch einen Menschen?

Nein. Er findet Formfehler zuverlässiger als ein müder Blick um 17 Uhr. Über Nachrichtenwert, Zahlen und Zitatfreigabe entscheidet weiterhin ein Mensch.

Warum meldet er etwas, das ich bewusst so geschrieben habe?

Die Befunde sind Hinweise, keine Vorschriften. Ein Superlativ im Zitat einer Geschäftsführerin kann richtig sein. Der Prüfer zeigt die Stelle, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Erkennt er, ob mein Text mit KI geschrieben wurde?

Nicht direkt. Er findet aber die Muster, an denen maschinell erzeugte Meldungen meist auffallen: Superlative, Selbstbewertungen und Zitate ohne Aussage. Mehr dazu unter Pressemitteilung mit ChatGPT schreiben.

Kann ich das Werkzeug auf unserer eigenen Seite einbinden?

Fragen Sie kurz an, dann klären wir das. Verlinken dürfen Sie es ohne Rückfrage.

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